Regatta €uro-Cup am Bodensee abgesagt

Hallo Georg,
leider ist deine Meldung derzeit die einzige Meldung, weshalb wir
den €uro-Cup 2017 (03.06. – 05.06.) für A-Cat absagen werden.
Eine entsprechende Information wird auf unserer Homepage veröffentlicht.

Schöne Grüße
Dietmar

Regatta Schweiz Brunnen/Urnersee bereits am 17./18. Juni

Die Regatta in Brunnen/Urnersee in der Schweiz war auf unserem Regattakalender falsch terminiert.

Sie findet bereits am 17./18. Juni statt.

Da an dem Wochende keine Konkurrenzverantstaltung zu finden ist, hier ein wenig Werbung für das Revier.
Der Urnersee besitzt eine Windgarantie . Der Regattaverein Brunnen segelt in der oberen Hälfte des Sees. Dort ballert es nicht ganz so schön wie am Südende, aber zum Foilen sollte es immer reichen. In Brunnen und Umgebung gibt es auch für die Begleitungen genug zu sehen.

Hier der Link auf die SACA Info zu der Regatta.

http://www.saca.ch/dp/node/727

Infos zum Katpokal (10.06.-11.06.) in Lindau

Auch dieses Jahr findet wieder der Katpokal in Lindau am Bodensee statt. Meldungen hier: http://www.raceoffice.org/event.php?eid=4277225464de0a39909156 // CJ
Infos von Johannes Kemler:
Bei genügend Booten gibt es natürlich auch wieder eine eigene Wertung. Da die Regatta direkt am Wochenende nach dem Rohrspitz um die Ecke stattfindet, könnten die Boote auch direkt bei uns am Club geparkt werden.

Ergebnis Ammercat 2017

Helmut Stumhofer gewinnt in Breitbrunn/Ammersee vor Marco Götz und Hermann Ramisch
 

Für viele A-Cat-Segler war die Ammercat die erste Gelegenheit, in der Saison 2017 aufs Wasser zu kommen. Im April hatte garstiges Wetter nur wenige zum Trainieren motiviert. Diejenigen, die an den Gardasee ausgewichen waren und schon einige Wasserstunden im Portfolio hatten, zeigten dann durch souveräne Flugeinlagen, dass viel Segeln viel hilft. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Weihnachtsmann im Winter nagelneue Flugboote beschert hatte. Auch wenn deren Flugfähigkeiten signifikant besser sind als bei älteren Modellen, so verlangen doch auch sie exzellentes Handling.

Doch beginnen wir ganz vorne: Am Samstag zeigt sich das Wetter am Ammersee von der freundlichen Seite. Endlich Sonne, endlich T-Shirt! Der angesagte Nordostwind erwies sich jedoch als löchrig, weshalb die angereisten 19 Segler – und zu ihrer Erleichterung auch die Wettfahrtleitung – es vorzogen, an Land zu ratschen und den leckeren Kuchen zu genießen. Am Nachmittag stabilisierte sich die leichte Brise dann halbwegs. Binnen einer halben Stunde waren alle auf dem Wasser und probierten, ob nach der Winterpause Boot und Segel noch so funktionieren, wie man es vage im Gedächtnis hatte. Wettfahrtleiter Klaus Brütting blies die erste Wettfahrt überraschenderweise so zügig an, dass zwei Drittel des Feldes viele Minuten zu spät zum Start kamen.

Beim leichten Wind von 4 bis 6 Knoten schlug die Stunde der Non-Foiler. Die neuesten Foilerboote sind zwar inzwischen auch bei leichtem Wind nicht mehr langsam, und vor allem gelingt es den Cracks inzwischen, sie bereits bei rund 6 Knoten Windgeschwindigkeit auf die Flügel zu hieven. Doch noch haben die Non-Foiler bei leichtem Wind insbesondere downwind einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil. Bei der zweiten Wettfahrt reichte es teilweise schon zum Trapezsegeln, doch die Windstärke war immer noch ganz knapp unterhalb des Wendepunktes, an dem die Foiler dann wie entfesselt zu rasen beginnen. Das Zwischenergebnis am Abend fiel entsprechend aus: Angeführt wurde das Klassement von den Non-Foilern GER 100 und GER 600. Einzig Leichtwindfuchs Georg Reutter konnte mit seinem neuen Exploder die Bilanz der Foiler mit Rang 3 aufbessern.

Doch am Sonntag wurden die Karten neu gemischt: Eine Front brachte nicht nur Regen, sondern auch Wind in einer sehr passablen Stärke von 3 bis 4 Windstärken, in Böen 5. Nun riefen insbesondere Helmut Stumhofer, Marco Götz, Klaus Raab und Andreas Grünenwald das enorme Speedpotenzial ihrer Flugboote ab. Die Nonfoiler konnten drei Läufe lang nur noch von hinten zusehen, wie die Cracks um die Tonnen heizten. Die Routiniers Helmut Stumhofer und Marco Götz ließen nichts anbrennen und belegten die beiden ersten Plätze im Gesamtklassement. Doch ganz aus dem Rennen waren auch die Non-Foiler nicht: Altmeister Hermann Ramisch ersegelte Bronze, gefolgt von Günter Simen und Christian Stock (der allerdings in der vierten Wettfahrt den Mast bereits auf dem Wasser legte).

Fazit: Die Ammercat 2017 war eine schöne, gut organisierte Regatta mit Windbedingungen, bei denen für jeden etwas dabei war. Die herzliche Gastfreundschaft der Seglervereinigung Breitbrunn, das Alpenpanorama und die tolle Lage des Clubgeländes am Ostufer des Ammersees lohnen auch eine weite Anreise. Die nächste Gelegenheit bietet sich bei der Wiesn-Regatta Mitte Oktober.

Christian Stock (GER 100)

YouTube Video: https://www.youtube.com/watch?v=zvl9WcVaUsE 

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Auf die Plätze, fertig, melden für Ammercat, Buchholz Cup und Ammersee Cup

Liebe Freunde des gepflegten Zweirumpfsegelns,

meldet fleißig für die kommenden Regatten, die Veranstalter und eure Mitstreiter werden es euch danken. CJ

06.05.-07.05. Ammercat, bisher 14 Meldungen, Nachmeldung möglich // Mitsegler gesucht
20.05.-21.05. Buchholz Cup, bisher 9 Meldungen, Meldeschluss 18.05. // noch deutlich mehr Mitsegler gesucht
20.05.-21.05. Ammersee Cup, bisher 3 Meldungen, Meldeschluss 17.05. // dringend Mitsegler gesucht

Ergebnis Brombachsee

Regattabericht von Jens Krauß:
Wind am Brombachsee!
Die schlechten Wetterprognosen haben wohl viele Segler verschreckt, kalt, regnerisch und wenig Wind war da angesagt. Da hat wohl so mancher Segler das heimelige Sofa Pinne und Trampolin vorgezogen. Nur 21 Boote haben den Weg auf sich genommen darunter nur 5 A-Cat Segler (2 einheimische und 3 Gäste davon eine der seine erste A-Cat Regatta segeln wollte!!).
Es hat sich dann aber wieder einmal gezeigt das man den Prognosen doch nicht so recht glauben schenken sollte. Schon am Freitag lagen die Wetterfrösche falsch, der angesagte Dauerregen war ein kurzer Schauer zur Mittagspause. Dafür war der Nordwestwind gut zu segeln.
Am Samstag dann wechselnd bewölkt 10-14 Grad ohne Regen und vom Wind her: Leichtwind, böig, drehend aus Südwest. Einen Lauf haben wir geschafft, der zweite wurde bei einschlafendem Wind und steigenden Temperaturen abgebrochen. Alles wie gewohnt könnte man denken. Dann aber kam der Sonntag: Kaiserwetter, Blauer Himmel, 15-17° (im Windschatten) mit satten 16-21Knoten aus Ost!!! Der Brombachsee von der Schokoladenseite.
Drei Läufe wurden gesegelt, dann hatte die Wettfahrleitung (leider?) ein Einsehen, vor allem mit den Seglern die nach Kenterung und einem Vollbad im noch immer kalten See sich frierend auf das Ende herbei sehnten und schickte die Teilnehmer nach Hause.
Günter Simen konnte seine Erfahrungen ausspielen und Souverän auch die großen Boote der anderen Klassen hinter sich lassen. Gefolgt von Georg Merkel, und unserem Neuzugang Martin Koser, der sich mehr als wacker schlug. Lokalmatador Jürgen Minnameier kämpfte noch mit seinem neuen Material, und bei mir haben sich über Winter wohl die Motten durchs Laminat gefressen, zu viel Wasser im Schiff machten ein Weitersegeln zunichte.
Über die gelungene Organisation und die legendäre Gastlichkeit der WSGR muss man nicht mehr viel sagen: Ein rundum gelungenes und schönes Wochenende. Und die miesen Wetterberichte….??? Makulatur!
Bleibt nur noch die Frage, warum sich der Brombachsee ausgerechnet 2017 von seiner Schokoladenseite zeigte? Wo doch so viele gute Segler (vor allem auch A-Cat Segler) fehlten oder gerade darum?
Ergebnis Katamarangau 2017

Ergebnis Vele di Pasqua 2017

Als einziger deutscher Teilnehmer in Cesenatico hat Marco Götz den 7. Platz erzielt.
Insgesamt war das Feld mit 11 Booten sehr schwach besetzt. Vor ein paar Jahren waren noch bis zu 50 Teilnehmer mit A-Cats zu finden.